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Loftwohnungen direkt an der Havel und nur 30 min von Berlin entfernt

Der alte Kornspeicher wird nach umfassender Sanierung ein Wahrzeichen von Oranienburg sein

Der Oranienburger Speicher ist mit einer Höhe von rund 37 Metern das zweithöchste Gebäude Oranienburgs und eines der Wahrzeichen der Kreisstadt. 1917 als Silogebäude für die Oranienburger Dampfmühle in zentraler Lage an der Havel errichtet, prägt das Gebäude bis heute das Stadtbild. Sowohl wegen seiner Eisenbetonbauweise als auch wegen seiner barocken Fassadengestaltung gilt das seit 1995 denkmalgeschützte Gebäude als architektonisch besonders wertvoll. Die Lehnitzstraße befindet sich im Zentrum von Oranienburg und zeichnet sich daher durch eine sehr gute Infrastruktur aus. Kitas, Grund- und weiterführende Schulen sowie die Einkaufszone befinden sich in direkter Nähe. Auch das Schloss und der zugehörige Schlosspark, als auch der Bahnhof Oranienburg sind in wenigen Minuten fußläufig erreichbar.

Vom Bahnhof gelangt man innerhalb von 30 Minuten über Direktverbindungen in die Berliner Innenstadt. Zentrale Verkehrsknotenpunkte in Berlin sind mit dem Pkw ebenfalls in ca. 30 Minuten erreichbar. Aufgrund der Lage im Berliner Speckgürtel eignet sich der Standort daher auch ideal für Berufspendler.

Eine bewegte Geschichte

Der Oranienburger Speicher war Teil der 1875 gegründeten Oranienburger Dampfmühle. 1901 übernahm der Kaufmann Nathan Cohn das zeitweilig konkurse Unternehmen. Nachdem ein Großfeuer am 24. Februar 1916 den ursprünglichen Getreidespeicher zerstört hatte, entschied man sich zu einem Neubau, der im Oktober 1917 genehmigt wurde. Das Berliner Architektenbüro Enders und Lichtenstein erhielt den Zuschlag. Die Bauausführung erfolgte durch die Berliner Abteilung der Cementbau-Aktiengesellschaft aus Hannover. Sie errichtete aus 165 Tonnen Eisen und 14.000 Säcken Zement eines der ersten Gebäude in Eisenbetonbauweise in der Region. Das Silo besaß mit seinen insgesamt 16 Zellen ein Fassungsvermögen von 4000 Tonnen Getreide und konnte mit einer speziellen Sauganlage und Schneckenförderern direkt von der angrenzenden Havel, oder mittels eines Becherwerks über Laderampen beliefert werden. In der Turmspitze des Gebäudes befand sich zur Brandbekämpfung ein 9 m³ fassender Wassertank nebst angeschlossener Sprinkleranlage Bei der äußeren Gestaltung entschied man sich bewusst zu einer stilistischen Rezeption des in Sichtweite befindlichen Oranienburger Schlosses. So ziert die oberen Geschosse des Gebäudes eine neobarocke Fassade, die von einem Turm mit geschwungenem Satteldach und barocken Giebeln geschmückt ist.

Nach dem Ersten Weltkrieg erwarb zunächst die Kampfmühlen GmbH, einer der größten deutschen Anbieter von Getreideprodukten, die Anlage. 1926 ging die Mühle in das Eigentum des Kaufmanns Max Lazarus aus Berlin-Grunewald über. Durch einen Kurzschluss im Mühlengebäude brannte die Dampfmühle am 20. Mai 1930 vollständig nieder. Lediglich das Speichergebäude konnte von der teilweise sogar aus Berlin angerückten Feuerwehr vor den Flammen bewahrt werden. Während die Dampfmühle selbst nicht wiederaufgebaut wurde, diente der Speicher fortan als Silo für die neu gegründete Oranienburger Lager- und Getreidegesellschaft. Teile des Areals wurden im Zweiten Weltkrieg als Kriegsgefangenenlager benutzt. So ließ die Auergesellschaft 1942 das Erdgeschoss des Schüttbodenspeichers Nr. 2 zu einer Unterbringung für bis zu 35 Kriegsgefangene umbauen. Während eines amerikanischen Bombenangriffes am 6. März 1944 wurde auch die Oranienburger Dampfmühle getroffen. Der Speicher selbst überstand die schweren Bombardierungen Oranienburgs weitestgehend unbeschadet und ragte bei Kriegsende über die zu großen Teilen zerstörte Stadt.Nach dem Krieg diente das Gebäude bis zu seiner Stilllegung Mitte der 1970er Jahre weiterhin als Lager und stand danach leer. 1995 wurde der Speicher in die Denkmalliste des Kreises Oberhavel aufgenommen und steht damit seit 2004 auch auf der gemeinsamen Denkmalliste des Landes Brandenburg.

Die Highlights auf einen Blick:

  • Hervorragende zentrumsnahe Wasserlage direkt an der Havel
  • In nur ca. 30 min erreicht man das Zentrum von Berlin
  • 22 Wohneinheiten von 57,6 qm bis 129,3 qm
  • Mieterwartung 14,00 - 15,00 Euro/qm
  • Sanierungskostenanteil ca. 70 % des Kaufpreises nach §7h,i EkStG
  • Bezugsfertigkeit geplant für Mitte 2024
  • KFW-Förderung von bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit zu 0.57% Zins und 30.000 Euro Tilgungszuschuss
  • Fast alle Wohnungen mit Balkon Richtung Havel
  • Echtholzparkett in den Wohnräumen
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