Glossar

Denkmalschutz Immobilien

Denkmalgeschützte Immobilien bieten dem Investor nicht nur die Sicherheit einer Sachwertinvestition, einen steuerfreien Gewinn bei einem Verkauf nach 10 Jahren, sondern die denkmalgeschützte Immobilie erzielt i.d.R. darüber hinaus eine höhere Mietrendite im Vergleich zu Neubau- oder Bestandsimmobilien. Auch im Falle eines Weiterverkaufs haben Denkmalschutz Immobilien in der Vergangenheit ihre Werthaltigkeit sehr oft unter Beweis gestellt.

Weltweit einzigartig sind auch die steuerlichen Vorteile, die eine Investition in eine Denkmalimmobilie bietet. Im EkStG bieten hier die Paragraphen 7h, i und § 10f die gesetzliche Grundlage für die Tatsache, dass die auf den Kaufpreis der denkmalgeschützten Immobilie anfallenden Sanierungskosten für Kapitalanleger in einem Zeitraum von 12 Jahren zu 100% als Werbungskosten geltend gemacht werden können. Auch Eigennutzer profitieren bei einem Erwerb von Denkmalimmobilien, denn immerhin noch 90% der Sanierungskosten können innerhalb von 10 Jahren steuerlich vom Kaufpreis der Denkmalschutzimmobilie abgesetzt werden, und machen daher den Traum von einer selbstbewohnten Denkmalimmobilie bezahlbarer.

Denkmalgeschützte Immobilien sind jedoch ein rares Gut. Lediglich 5% aller Gebäude stehen unter Denkmalschutz und erfüllen die Kriterien eines Baudenkmals. Voraussetzungen die nur sehr wenige Kapitalanlagen bieten und eine Investition in eine Denkmalimmobilie so interessant machen.

Detaillierte Begriffsdefinitionen zu denkmalgeschützten Immobilien finden Sie hier!
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Objekte des Monats

Traunstein: Historisches Kurhaus

Historisches KurhausHistorisches Kurhaus

Traunstein legte schon immer ein großes Augenmerk auf den Fremdenverkehr. So war auch der Kurbetrieb für die Stadt von herausragender Bedeutung. Will man die frühere Bedeutung Traunsteins als Kurstadt betrachten, so muss man bei der städtischen Badeanstalt Wildbad Empfing beginnen, denn diese war vom Tag der Eröffnung am 8. Mai 1547 bis zur Schließung am 25. Oktober 1809, also über annähernd drei Jahrhunderte, der städtische Badebetrieb schlechthin.

Eine weitere Quelle am Klosterberg ermöglichte 1844 die Errichtung einer Kuranstalt, dem Kurhaus. Das Anwesen wechselte mehrfach den Eigentümer, wurde im Laufe der Zeit immer wieder modernisiert und den neuen Anforderungen angepasst und erweitert. Zuletzt standen neben geräumigen Salons, luftigen Speise- und Lesezimmern, 120 komfortabel eingerichtete Zimmer und 30 helle und geräumige Badezim-mer zur Verfügung. Aufwendig gestaltete Gartenanlagen mit einem Konversationshaus rundeten das Angebot ab.

Historisches Kurhaus in Traunstein

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Historisches Kurhaus
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