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Stuttgart: Schickhardt Residenz
Die auf einem ca. 350 m² großen Grundstück stehende Schickhardt Residenz wurde 1889 von den Architekten Georg Friedrich Bihl und Alfred Woltz erbaut. Die Stuttgarter Architektensozietät Bihl & Woltz war bis in die 1930er-Jahre tätig. Nach ihren Plänen wurde 1911 das Linden-Museum am Hegelplatz errichtet. Ein Großteil der vom Büro Bihl & Woltz gestalteten und noch erhaltenen Gebäude in Stuttgart steht heute unter Denkmalschutz, so auch die Villa an der Schickhardtstr. 41.
Sie wurde wegen ihres reichen Baudekors in den Formen der deutschen Renaissance in die Liste der Kulturdenkmale der Landeshauptstadt Stuttgart aufgenommen. Die Straßenfassade besticht durch ihre üppige Ornamentik, den Staffelgiebel und den Erkerturm. Ebenso detailreich ist die Villa im Innern gestaltet. Schon im Eingangsbereich findet sich gut erhaltener Wand- und Deckenstuck sowie ein Brustgetäfel. Dies setzt sich in den Innenräumen fort. Auch hier findet sich meist gut erhaltener Stuck an den Decken, Parkettböden in Fischgratverlegung und Lambris in Form von Holzgetäfel.
Schickhardt Residenz in Stuttgart
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