Glossar

Denkmalschutz Immobilien

Denkmalgeschützte Immobilien bieten dem Investor nicht nur die Sicherheit einer Sachwertinvestition, einen steuerfreien Gewinn bei einem Verkauf nach 10 Jahren, sondern die denkmalgeschützte Immobilie erzielt i.d.R. darüber hinaus eine höhere Mietrendite im Vergleich zu Neubau- oder Bestandsimmobilien. Auch im Falle eines Weiterverkaufs haben Denkmalschutz Immobilien in der Vergangenheit ihre Werthaltigkeit sehr oft unter Beweis gestellt.

Weltweit einzigartig sind auch die steuerlichen Vorteile, die eine Investition in eine Denkmalimmobilie bietet. Im EkStG bieten hier die Paragraphen 7h, i und § 10f die gesetzliche Grundlage für die Tatsache, dass die auf den Kaufpreis der denkmalgeschützten Immobilie anfallenden Sanierungskosten für Kapitalanleger in einem Zeitraum von 12 Jahren zu 100% als Werbungskosten geltend gemacht werden können. Auch Eigennutzer profitieren bei einem Erwerb von Denkmalimmobilien, denn immerhin noch 90% der Sanierungskosten können innerhalb von 10 Jahren steuerlich vom Kaufpreis der Denkmalschutzimmobilie abgesetzt werden, und machen daher den Traum von einer selbstbewohnten Denkmalimmobilie bezahlbarer.

Denkmalgeschützte Immobilien sind jedoch ein rares Gut. Lediglich 5% aller Gebäude stehen unter Denkmalschutz und erfüllen die Kriterien eines Baudenkmals. Voraussetzungen die nur sehr wenige Kapitalanlagen bieten und eine Investition in eine Denkmalimmobilie so interessant machen.

Detaillierte Begriffsdefinitionen zu denkmalgeschützten Immobilien finden Sie hier!
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Objekte des Monats

Stuttgart: Schickhardt Residenz

Schickhardt ResidenzSchickhardt Residenz

Die auf einem ca. 350 m² großen Grundstück stehende Schickhardt Residenz wurde 1889 von den Architekten Georg Friedrich Bihl und Alfred Woltz erbaut. Die Stuttgarter Architektensozietät Bihl & Woltz war bis in die 1930er-Jahre tätig. Nach ihren Plänen wurde 1911 das Linden-Museum am Hegelplatz errichtet. Ein Großteil der vom Büro Bihl & Woltz gestalteten und noch erhaltenen Gebäude in Stuttgart steht heute unter Denkmalschutz, so auch die Villa an der Schickhardtstr. 41.

Sie wurde wegen ihres reichen Baudekors in den Formen der deutschen Renaissance in die Liste der Kulturdenkmale der Landeshauptstadt Stuttgart aufgenommen. Die Straßenfassade besticht durch ihre üppige Ornamentik, den Staffelgiebel und den Erkerturm. Ebenso detailreich ist die Villa im Innern gestaltet. Schon im Eingangsbereich findet sich gut erhaltener Wand- und Deckenstuck sowie ein Brustgetäfel. Dies setzt sich in den Innenräumen fort. Auch hier findet sich meist gut erhaltener Stuck an den Decken, Parkettböden in Fischgratverlegung und Lambris in Form von Holzgetäfel.

Schickhardt Residenz in Stuttgart

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Dr. Thomas Schäfer
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