Glossar

Denkmalschutz Immobilien

Denkmalgeschützte Immobilien bieten dem Investor nicht nur die Sicherheit einer Sachwertinvestition, einen steuerfreien Gewinn bei einem Verkauf nach 10 Jahren, sondern die denkmalgeschützte Immobilie erzielt i.d.R. darüber hinaus eine höhere Mietrendite im Vergleich zu Neubau- oder Bestandsimmobilien. Auch im Falle eines Weiterverkaufs haben Denkmalschutz Immobilien in der Vergangenheit ihre Werthaltigkeit sehr oft unter Beweis gestellt.

Weltweit einzigartig sind auch die steuerlichen Vorteile, die eine Investition in eine Denkmalimmobilie bietet. Im EkStG bieten hier die Paragraphen 7h, i und § 10f die gesetzliche Grundlage für die Tatsache, dass die auf den Kaufpreis der denkmalgeschützten Immobilie anfallenden Sanierungskosten für Kapitalanleger in einem Zeitraum von 12 Jahren zu 100% als Werbungskosten geltend gemacht werden können. Auch Eigennutzer profitieren bei einem Erwerb von Denkmalimmobilien, denn immerhin noch 90% der Sanierungskosten können innerhalb von 10 Jahren steuerlich vom Kaufpreis der Denkmalschutzimmobilie abgesetzt werden, und machen daher den Traum von einer selbstbewohnten Denkmalimmobilie bezahlbarer.

Denkmalgeschützte Immobilien sind jedoch ein rares Gut. Lediglich 5% aller Gebäude stehen unter Denkmalschutz und erfüllen die Kriterien eines Baudenkmals. Voraussetzungen die nur sehr wenige Kapitalanlagen bieten und eine Investition in eine Denkmalimmobilie so interessant machen.

Detaillierte Begriffsdefinitionen zu denkmalgeschützten Immobilien finden Sie hier!
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Objekte des Monats

Potsdam: Petit Maison

Petit MaisonPetit Maison

Je mehr unser Alltag durch immer gleiche Massenprodukte und durch ein schmuckloses, rein funktionales Erscheinungsbild geprägt ist, umso mehr lernen wir Unikate schätzen. Ein Unikat wie das Petit Maison erkennen Sie schon von Weitem.

Als zweistöckiges Fachwerkhaus 1684 erbaut, mit Dielen aus Kiefernholz und Fenstern mit Butzenscheiben, bildete das Haus des Lehnschulzen den repräsentativen Rahmen für das Amt des Gemeindevorstehers und Rechtssprechers. Unter dem Tonnengewölbe im Keller lagerten Pökelfässer, Bier und ein beträchtlicher Branntweinvorrat. Über 200 Jahre lang blieb das Gebäude nahezu unverändert – bis es zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Baumeister Hugo Menze erwarb. Er gestaltete das Haus entsprechend seinem Wunsch nach Repräsentation um. Auf der Straßenseite entstand ein neues Treppenhaus in Form eines Erkertürmchens, die Hofseite schmückten ein Rundturm und ein Wintergarten.

Die ehemalige Kutschremise im Nordosten des Gebäudes versah Menze mit einem bis heute erhaltenen Holzerker mit verglasten Fenstern zu zwei Seiten. In den Wohnräumen sorgte eine Holztäfelung im Jugendstil für eine »herrschaftliche« Atmosphäre. Mit Rücksicht auf die wertvolle Bausubstanz wird das Petit Maison grundlegend restauriert. Fassade und Dreiecksgiebel der Kutschremise werden vom Schmutz gereinigt und neu verputzt. Angelehnt an das historische Erscheinungsbild um 1900 erhält das Petit Maison sorgfältig gearbeitete Sprossenfenster und Fensterläden im Erdgeschoss. Art und Umfang der Restaurierung und des Umbaus werden in Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz festgelegt und für Sie in der Baubeschreibung zusammengefasst. Den besten Eindruck verschaffen Sie sich in Potsdam. Vereinbaren Sie mit uns einen Besichtigungstermin.

Petit Maison in Potsdam

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Janet Stolze
Dipl.-Kauffrau
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