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Potsdam: Petit Maison
Je mehr unser Alltag durch immer gleiche Massenprodukte und durch ein schmuckloses, rein funktionales Erscheinungsbild geprägt ist, umso mehr lernen wir Unikate schätzen. Ein Unikat wie das Petit Maison erkennen Sie schon von Weitem.
Als zweistöckiges Fachwerkhaus 1684 erbaut, mit Dielen aus Kiefernholz und Fenstern mit Butzenscheiben, bildete das Haus des Lehnschulzen den repräsentativen Rahmen für das Amt des Gemeindevorstehers und Rechtssprechers. Unter dem Tonnengewölbe im Keller lagerten Pökelfässer, Bier und ein beträchtlicher Branntweinvorrat. Über 200 Jahre lang blieb das Gebäude nahezu unverändert – bis es zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Baumeister Hugo Menze erwarb. Er gestaltete das Haus entsprechend seinem Wunsch nach Repräsentation um. Auf der Straßenseite entstand ein neues Treppenhaus in Form eines Erkertürmchens, die Hofseite schmückten ein Rundturm und ein Wintergarten.
Die ehemalige Kutschremise im Nordosten des Gebäudes versah Menze mit einem bis heute erhaltenen Holzerker mit verglasten Fenstern zu zwei Seiten. In den Wohnräumen sorgte eine Holztäfelung im Jugendstil für eine »herrschaftliche« Atmosphäre. Mit Rücksicht auf die wertvolle Bausubstanz wird das Petit Maison grundlegend restauriert. Fassade und Dreiecksgiebel der Kutschremise werden vom Schmutz gereinigt und neu verputzt. Angelehnt an das historische Erscheinungsbild um 1900 erhält das Petit Maison sorgfältig gearbeitete Sprossenfenster und Fensterläden im Erdgeschoss. Art und Umfang der Restaurierung und des Umbaus werden in Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz festgelegt und für Sie in der Baubeschreibung zusammengefasst. Den besten Eindruck verschaffen Sie sich in Potsdam. Vereinbaren Sie mit uns einen Besichtigungstermin.
Petit Maison in Potsdam
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