Glossar

Denkmalschutz Immobilien

Denkmalgeschützte Immobilien bieten dem Investor nicht nur die Sicherheit einer Sachwertinvestition, einen steuerfreien Gewinn bei einem Verkauf nach 10 Jahren, sondern die denkmalgeschützte Immobilie erzielt i.d.R. darüber hinaus eine höhere Mietrendite im Vergleich zu Neubau- oder Bestandsimmobilien. Auch im Falle eines Weiterverkaufs haben Denkmalschutz Immobilien in der Vergangenheit ihre Werthaltigkeit sehr oft unter Beweis gestellt.

Weltweit einzigartig sind auch die steuerlichen Vorteile, die eine Investition in eine Denkmalimmobilie bietet. Im EkStG bieten hier die Paragraphen 7h, i und § 10f die gesetzliche Grundlage für die Tatsache, dass die auf den Kaufpreis der denkmalgeschützten Immobilie anfallenden Sanierungskosten für Kapitalanleger in einem Zeitraum von 12 Jahren zu 100% als Werbungskosten geltend gemacht werden können. Auch Eigennutzer profitieren bei einem Erwerb von Denkmalimmobilien, denn immerhin noch 90% der Sanierungskosten können innerhalb von 10 Jahren steuerlich vom Kaufpreis der Denkmalschutzimmobilie abgesetzt werden, und machen daher den Traum von einer selbstbewohnten Denkmalimmobilie bezahlbarer.

Denkmalgeschützte Immobilien sind jedoch ein rares Gut. Lediglich 5% aller Gebäude stehen unter Denkmalschutz und erfüllen die Kriterien eines Baudenkmals. Voraussetzungen die nur sehr wenige Kapitalanlagen bieten und eine Investition in eine Denkmalimmobilie so interessant machen.

Detaillierte Begriffsdefinitionen zu denkmalgeschützten Immobilien finden Sie hier!
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Objekte des Monats

Leipzig: Wellenwerk III

Wellenwerk IIIWellenwerk III

Idyllisch mitten im Grünen und trotzdem citynah gelegen, bildet die ehemalige Kunst- & Roggenmühle in Leipzig-Knautkleeberg ein wahres Kleinod. Unmittelbar am Elstermühlgraben der um 1867 errichteten denkmalgeschützten Mühle entsteht ein traumhafter Wohnkomplex, der im Loftcharakter modernes Wohnen mitten im Grünen verwirklicht. In dem denkmalgeschützten Industriegebäude wurde in hundertjähriger Tradition Korn gemahlen. Die Geschichte des Mühlkomplexes reicht dabei bis in das 19. Jahrhundert zurück, als die Arbeit 1867 durch die Wilhelm Festner Kunstmühlen aufgenommen wurde und setzte sich bis ins 20. Jahrhundert mit der Roggenmühle Knauthain der Firma Franz Lucke & Co fort.

Wie das Wellenwerk I & II direkt am Wasser gelegen und mit einem massiven alten Baumbestand umgeben, ist der architektonische industriekulturelle Charme des Objekts besonders zu spüren. In enger Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz wird das Industriedenkmal aufwendig rekonstruiert und liebevoll zu Wohnraum mit besonderem Charakter umgestaltet.

Wellenwerk III in Leipzig

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Dirk Schmiedehausen
Dipl. Wirt.-Ingenieur
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