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Leipzig: Alte Hofbuchbinderei
Donnerstag, 10.12.2009
Das Gebäude entstand im Jahre 1894 als repräsentatives Verwaltungs- und Produktionsgebäude der Königlich Sächsische Hofbuchbinderei Gustav Fritzsche. Architekt war der bedeutende Leipziger Architekt Curt Nebel (1843-1917).
Um die schweren Lasten der Maschinen und Bücher aufzunehmen, wurde eine Gusseisenkonstruktion für Decken und Stützen gewählt. Die solide Fassade wurde mit hohem architektonischem Anspruch aus farbigen Klinkern und Formsteinen im wilhelminischen Stil errichtet.
Von dem gesamtem Ensemble hat lediglich das Gebäude in der Breitkopfstraße den Weltkrieg überstanden. Der Kellersockel der verlorengegangenen Gebäudeteile bildet heute die schützende Mauer um das Gesamtareal. Das verbliebene Gebäude steht heute unter Denkmalschutz. Es soll nun zu Wohnzwecken umgenutzt und denkmalgerecht saniert werden.










