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Dresden - Villa Alpenstern
1897 verlagerten die Brüder ihre Firma in die damalige Vorortgemeinde Mickten. 1911 waren in dem nun als „Gebrüder Hörmann AG“ firmierendem Unternehmen schon etwa 500 Mitarbeiter beschäftigt. Sie stellten gefüllte Waffeln und Biskuits für den weltweiten Verkauf her. Es war zeitweise die größte Fabrik ihrer Art in Deutschland gewesen.
Max Ludwig Hörmanns Villa durfte dem unternehmerischen Erfolg auch architektonischen Ausdruck verleihen: Es entstand ein sehr individuelles, mit Jugendstil- und historischen Architekturelementen gestaltetes Gebäude. Ein parkartiger Garten umschließt das Grundstück, in dem sich auch ein Nebengebäude mit Brunnen befindet.
Nach dem Tod Max Ludwig Hörmanns wurde die Villa noch kurzzeitig von seiner Witwe bewohnt, Anfang der 1920er Jahre dann von den Besitzern des in Dresden- Mickten ansässigen „Dampfsägewerk Johann Lelansky“ erworben und vermietet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wählte die Sowjetischen Militäradministration das im Volksmund als „Hörmann-Villa“ bekannte repräsentative Gebäude als Kommandantur für Trachau und Trachenberge. Von 1958 bis 1995 befand sich dann ein Kindergarten im Gebäude. Nun kommen wieder bessere Zeiten für das geschichtsträchtige Haus: Die Villa mit dem prägnanten Turm wird im Rahmen einer sorgfäligen Sanierung wieder zum Wohnhaus umgebaut.
Der Name, den die Wiedergeburt des denkmalgeschützten Gebäudes präsentiert, soll an den Stil seiner Erbauer erinnern: Dieser Name wurde deshalb der Schutzmarke des Unternehmens entlehnt: „VILLA ALPENSTERN“.
Villa Alpenstern in Dresden
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