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Berlin: Central Park Living
Das unter Denkmalschutz stehende Tivoligebäude sowie seine Nebengebäude gehören zu einem der ältesten Berliner Veranstaltungsorte. Als „Vergnügungsort für gebildete Stände“ eröffneten die Brüder Gericke bereits im Jahr 1829 am Südhang des Kreuzbergs einen großen Biergarten. Nach dem Pariser Vorbild nannten sie ihn Tivoli. 1857 wurde die „Berliner Brauerei-Gesellschaft Tivoli“ gegründet, die am Kreuzberg Bier braute.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden umfangreiche Brauereibauten einschließlich des Gotischen Saals (bereits restauriert und umgebaut) und des 1821 errichteten großen Saalgebäudes. Letzteres war damals der Der Blick von Norden, 7:30 Uhr.größte Veranstaltungsraum der Stadt. Auf dem als Ausflugsziel beliebten Kreuzberg wurde kurze Zeit später – zwischen 1888 und 1894 – der Viktoriapark angelegt, mit seinem Wasserfall und dem Denkmal Karl-Friedrich Schinkels. 1891 übernahm die „Schultheiss-Brauerei Actien-Gesellschaft“ die Tivoli-Brauerei und erweiterte das Gelände. In dieser Zeit entstanden die Kopfbauten am nordöstlichen Eingang des Areals und die Sixtus-Villa, die von Brauereidirektor Sixtus bewohnt wurde.
1993 gab die Brauerei das Gelände auf. Der Grundstein für das neue Viktoria-Quartier wurde im Juni 1999 gelegt. Auf der gesamten Fläche entstanden seither in den historischen Gebäuden und in Neubauten Wohnungen, Lofts, Ateliers und Büroräume. Weitgehend fertig gestellt sind die zahlreichen Gebäude des Brauhofgartens.
Das Tivoli-Gebäude enthielt einen großen Fest- und Bankettsaal, der bis in die 30iger Jahre in Betrieb war. Nach späteren Umbauten - insbesondere das Einziehen weiterer Decken – wurden die Hallen für Produktion und Lager genutzt. Hiervon zeugen noch die Aufschriften über den angebauten Lagerflächen.
Central Park Living in Berlin
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