Waldresidenz in Potsdam
Objektdetails
Potsdam-Babelsberg Großbeerenstraße, unweit des Jagdschlosses Stern. Mehrere alte repräsentative Gebäude erwarten den Besucher inmitten eines weitläufigen Parks. Die cremefarben gestrichenen Bauten mit den hohen Fenstern machen einen überaus gediegenen Eindruck. 1907 hatte der wohlhabende Aachener Kaufmannssohn Dr. Richard Sinn hier ein exklusives Nervensanatorium gegründet. Anfang dreißig war der Nervenarzt damals. Mit der Innenausstattung seiner Klinik hatte er Gestalter wie Bruno Paul und Richard Riemerschmid beauftragt. Modern, schnörkellos und elegant zugleich sollte sie sein. Der Klinikleiter war stilbewusst. Die Adressaten: "Kranke nur der gebildeten Stände und nur in beschränkter Zahl". So steht es im Hausprospekt, und so war es über dreißig Jahre lang. Dann kam der Zweite Weltkrieg.
In den Kriegsjahren
Villa vor der Sanierung
beherbergte es so prominente Häftlinge wie Fritz Thyssen, den französischen Premierminister Edouard Herriot oder den Maler Karl Hofer, zu DDR-Zeiten nutzte die NVA die Gebäude als Krankenhaus.
Nach der Wende bis Ende 2008 hatte hier die Aussenstelle der Birthler-Behörde ihren Sitz. Fast 5000 Meter Stasi-Akten und Karteien aus der ehemaligen DDR-Bezirksverwaltung für Staatssicherheit und Ihren Kreisdienststellen wurden hier verwaltet.
In den imposanten Gebäuden und der Villa entstehen ca. 45-50 hochwertige Eigentumswohnungen mit Denkmalschutzabschreibung. Eingebettet in dem Wald bieten die Wohnungen einen hohen Erholungswert mit guter Anbindung an die Potsdamer Altstadt und dem Autobahnanschluß nach Berlin.



