Glossar

Denkmalschutz Immobilien

Denkmalgeschützte Immobilien bieten dem Investor nicht nur die Sicherheit einer Sachwertinvestition, einen steuerfreien Gewinn bei einem Verkauf nach 10 Jahren, sondern die denkmalgeschützte Immobilie erzielt i.d.R. darüber hinaus eine höhere Mietrendite im Vergleich zu Neubau- oder Bestandsimmobilien. Auch im Falle eines Weiterverkaufs haben Denkmalschutz Immobilien in der Vergangenheit ihre Werthaltigkeit sehr oft unter Beweis gestellt.

Weltweit einzigartig sind auch die steuerlichen Vorteile, die eine Investition in eine Denkmalimmobilie bietet. Im EkStG bieten hier die Paragraphen 7h, i und § 10f die gesetzliche Grundlage für die Tatsache, dass die auf den Kaufpreis der denkmalgeschützten Immobilie anfallenden Sanierungskosten für Kapitalanleger in einem Zeitraum von 12 Jahren zu 100% als Werbungskosten geltend gemacht werden können. Auch Eigennutzer profitieren bei einem Erwerb von Denkmalimmobilien, denn immerhin noch 90% der Sanierungskosten können innerhalb von 10 Jahren steuerlich vom Kaufpreis der Denkmalschutzimmobilie abgesetzt werden, und machen daher den Traum von einer selbstbewohnten Denkmalimmobilie bezahlbarer.

Denkmalgeschützte Immobilien sind jedoch ein rares Gut. Lediglich 5% aller Gebäude stehen unter Denkmalschutz und erfüllen die Kriterien eines Baudenkmals. Voraussetzungen die nur sehr wenige Kapitalanlagen bieten und eine Investition in eine Denkmalimmobilie so interessant machen.

Detaillierte Begriffsdefinitionen zu denkmalgeschützten Immobilien finden Sie hier!
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Gut Fettenhof in Köln

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Im Exklusivvertrieb!
  •  Top-Investitionsstandort
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Eckdaten:
Sanierungskostenanteil:
72%
Wohneinheiten:
54 - 179 m²
Kaufpreise:
210.048,00 - 692.730,00 €
Fertigstellung:
12/2011
Joachim Bongard
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Gut Fettenhof in Köln

Franzosen bauten den Fettenhof um

Er wurde Domizil für 30 junge Handwerker

Sie sind stolz auf das, was sie geschafft haben: Die 30 jungen Handwerker aus Frankreich, die einen stark verfallenen alten Hof in Bocklemünd in zweijähriger Arbeitszeit in ein wohnliches Domizil verwandelt haben. Flurplan / historische AufnahmeFlurplan / historische AufnahmeWährend sie in Kölner Handwerksbetrieben mehrere Monate ihre Ausbildung vervollständigen, finden diese jungen Leute im Alter von 16 bis 25 Jahre in dem unter Denkmalschutz stehenden Fettenhof ein Heim mit gemütlicher Atmosphäre.

Dass sie in Köln deutsche Handwerksbetriebe und deutsche Sitten kennenlernen können, verdanken sie ihrem Fleiß, der Handwerkskammer zu Köln und der Vereinigung „Kompagnons du Devoir“. Diese französische Vereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, Jugendlichen durch Rundreisen zunächst in Frankreich, entsprechend der jahrhundertealten Tradition der Gesellenwanderung, eine möglichst umfassende fachliche und menschliche Bildung zu geben. Die Niederlassung in Bocklemünd nun, die die Franzosen in Erbpacht von der Stadt Köln erhielten und Teil eines Modells zur Verbesserung der Mobilität von Arbeitnehmern in der Europäischen Gemeinschaft darstellt, ist nach den 30 Heimen im eigenen Land die erste, die nicht im französischen Sprachraum liegt.

Die jungen Handwerker, die ihre „Wohngemeinschaft“ nach eigener, strenger Hausordnung verwalten, wollten sich jedoch keineswegs auf dem Fettenhof isolieren. Mit viel Ehrgeiz erlernten sie die deutsche Sprache und später wollten sie ihr Domizil auch deutsche und englische Gesellen anbieten. Ihre Ansprüche an sich und andere sind jedoch hoch gesteckt: Wer „Compagnon“ werden will, muss schwere handwerkliche Prüfungen ablegen, aber auch Durchhaltekraft, Idealismus und enormen Arbeitswillen verfügen. Die Kölner Handwerksmeister sind denn auch voll des Lobes über ihre Schützlinge. Dr. Werner Kind,Geschäftsführer der Handwerkskammer: „Die Kölner Handwerker bewundern den Arbeitseinsatz und die fachliche Qualifikation dieser Leute, die im Bereich eines ,Meisters‘ liegt. Ihr Können haben die Kompagnons mich nur beim überaus beispielhaften Ausbau des Fettenhofes bewiesen, in einer Ausstellung ab heute in de Handwerkskammer präsentieren sie auch ihre Werkstücke der Öffentlichkeit. url

Artikel aus der „Kölnische Rundschau“ vom 7. März 1980

Dass sie in Köln deutsche Handwerksbetriebe und deutsche Sitten kennenlernen konnten, verdankten sie ihrem Fleiß, der Handwerkskammer zu Köln und der Vereinigung „Compagnon du Devoir“.

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