Glossar

Denkmalschutz Immobilien

Denkmalgeschützte Immobilien bieten dem Investor nicht nur die Sicherheit einer Sachwertinvestition, einen steuerfreien Gewinn bei einem Verkauf nach 10 Jahren, sondern die denkmalgeschützte Immobilie erzielt i.d.R. darüber hinaus eine höhere Mietrendite im Vergleich zu Neubau- oder Bestandsimmobilien. Auch im Falle eines Weiterverkaufs haben Denkmalschutz Immobilien in der Vergangenheit ihre Werthaltigkeit sehr oft unter Beweis gestellt.

Weltweit einzigartig sind auch die steuerlichen Vorteile, die eine Investition in eine Denkmalimmobilie bietet. Im EkStG bieten hier die Paragraphen 7h, i und § 10f die gesetzliche Grundlage für die Tatsache, dass die auf den Kaufpreis der denkmalgeschützten Immobilie anfallenden Sanierungskosten für Kapitalanleger in einem Zeitraum von 12 Jahren zu 100% als Werbungskosten geltend gemacht werden können. Auch Eigennutzer profitieren bei einem Erwerb von Denkmalimmobilien, denn immerhin noch 90% der Sanierungskosten können innerhalb von 10 Jahren steuerlich vom Kaufpreis der Denkmalschutzimmobilie abgesetzt werden, und machen daher den Traum von einer selbstbewohnten Denkmalimmobilie bezahlbarer.

Denkmalgeschützte Immobilien sind jedoch ein rares Gut. Lediglich 5% aller Gebäude stehen unter Denkmalschutz und erfüllen die Kriterien eines Baudenkmals. Voraussetzungen die nur sehr wenige Kapitalanlagen bieten und eine Investition in eine Denkmalimmobilie so interessant machen.

Detaillierte Begriffsdefinitionen zu denkmalgeschützten Immobilien finden Sie hier!
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Zur Löwenburg in Erfurt

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Highlights
  •  Top-Lage im Altstadtkern
  •  Kaufpreise bereits ab ca. 2.100 â‚
  •  Sichere und gute Vermietbarkeit
  •  Moderne Grundrissvarianten
Eckdaten:
Sanierungskostenanteil:
67%
Wohneinheiten:
69 - 256 m²
Kaufpreise:
152.680,00 - 594.976,20 €
Fertigstellung:
12/2011
Joachim Bongard
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Zur Löwenburg in Erfurt

Bauhistorische Untersuchung

Das älteste Bauteil des Grundstücks ist der zweigeschossige, annähernd quadratische Massivbau im rückwärtigen Bereich. Er besitzt eine auffallend großformatige Eckquaderung bis in halbe Höhe des EG, möglicherweise war er ursprünglich höher. Nach den bisherigen Befunden könnten beide Gewölbe zeitgleich mit dem aufgehenden Mauerwerk entstanden sein, die Fenster wurden vermutlich später eingebrochen. Auch die Sandsteinplatte mit dem Hauszeichen wurde nachträglich hier eingesetzt. Die Werksteine des EG sind im Gegensatz zu denen des KG stark überarbeitet worden. Die Gewölbe stammen wahrscheinlich aus dem 13. - 15. Jh.

Die Kellertonne im vorderen Grundstücksbereich ist ebenfalls älter als das darauf stehende Fachwerk, jedoch jünger als der o. g. zweigeschossige Massivbau.

Das Fachwerkgebäude wurde in heute noch erkennbarer Kubatur als Renaissancefachwerk mit einem größeren Hauptgebäude und einem zeitgleichen, niedrigeren N-OSeitenflügel in Stockwerkbauweise mit überwiegend gezapften Holzverbindungen errichtet. Nach dendrochronologischer Untersuchung stammen die bauzeitlichen Hölzer aus einer Winterfällung 1639/40. Beide Gebäudeteile besitzen noch ihre bauzeitlichen, traufständig zur Straße ausgerichteten Satteldächer.

DStrassenansichtStrassenansichtas Hauptgebäude wurde mit 3 Voll- und 4 Dachgeschossen errichtet. Der Seitenflügel wurde mit 3 Vollgeschossen einschließlich Laubengang im 1. und 2. OG und einem Dachgeschoß errichtet. Die Vollgeschosse werden über Mittellängsunterzüge abgestützt.

Mit Errichtung des Fachwerkgebäudes entstand wahrscheinlich eine neue, gemeinsame Erschließung der beiden Keller, deren Abgang sich in der Halle des EG befand.

Die Schauseite des Gebäudes befindet sich auf der Südostseite (Allerheiligenstraße) mit einem Sichtfachwerk aus K-Streben und Thüringer Leiter einschließlich Brüstungsgurt. Die nicht zur Schauseite gehörenden Wände besitzen weite Gefache mit Langstreben. Die bauzeitliche Raumteilung zeigt im EG eine ungeteilte Halle und in den Obergeschossen eine große (!) Diele und zur Straße mehrere Räume. Die Raumstrukturen deuten klar auf eine Wohnnutzung, wahrscheinlich gekoppelt mit einer Form von Lagerhaltung.

Quelle : Bauhist. Gutachten Büro für Bauten- und Kunstgutforschung Schäbitz, Fuchs, Eberhardt, Schulze (1999)

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Kalkulierter Mietansatz:
6,40 - 8,80 € / m² und Monat

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