Kutscherhaus in der Wasserstadt in Berlin
Das Kutscherhaus
D
historische Aufnahme
er Stadtteil Spindlersfeld entstand Mitte des 19. Jahrhunderts gegenüber mit dem Bau der damals größten und modernsten Wäscherei Berlins durch den Unternehmer Wilhelm Spindler auf der Köpenicker Feldflur. Schon 1855 arbeiteten in Köpenick über 200 Wäschereien, legten Wäscherinnen auf den Wiesen der Spree die Wäsche zum Bleichen aus.
1878 errichtet Spindler seine beeindruckende Großwäscherei, deren Geschichte bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts reichen wird. Gleichzeitig baut Spindler die erste Berliner Arbeitersiedlung und später wird ein Stadtbahnanschluss gelegt, der nach wie vor den Anschluss für das Quartier garantiert.
Das Kutscher- und Werkstatthaus der Großwäscherei W. Spindler wurde 1905 erbaut und liegt am östlichen Rand des Gesamtareals Wasserstadt Berlin-Spindlersfeld. Mit seiner klaren Formensprache, dem gelb-roten Ziegelmauerwerk und dezenten Verzierungen ist es ein schönes Beispiel für die Industriearchitektur der Gründerzeit.



