Glossar

Denkmalschutz Immobilien

Denkmalgeschützte Immobilien bieten dem Investor nicht nur die Sicherheit einer Sachwertinvestition, einen steuerfreien Gewinn bei einem Verkauf nach 10 Jahren, sondern die denkmalgeschützte Immobilie erzielt i.d.R. darüber hinaus eine höhere Mietrendite im Vergleich zu Neubau- oder Bestandsimmobilien. Auch im Falle eines Weiterverkaufs haben Denkmalschutz Immobilien in der Vergangenheit ihre Werthaltigkeit sehr oft unter Beweis gestellt.

Weltweit einzigartig sind auch die steuerlichen Vorteile, die eine Investition in eine Denkmalimmobilie bietet. Im EkStG bieten hier die Paragraphen 7h, i und § 10f die gesetzliche Grundlage für die Tatsache, dass die auf den Kaufpreis der denkmalgeschützten Immobilie anfallenden Sanierungskosten für Kapitalanleger in einem Zeitraum von 12 Jahren zu 100% als Werbungskosten geltend gemacht werden können. Auch Eigennutzer profitieren bei einem Erwerb von Denkmalimmobilien, denn immerhin noch 90% der Sanierungskosten können innerhalb von 10 Jahren steuerlich vom Kaufpreis der Denkmalschutzimmobilie abgesetzt werden, und machen daher den Traum von einer selbstbewohnten Denkmalimmobilie bezahlbarer.

Denkmalgeschützte Immobilien sind jedoch ein rares Gut. Lediglich 5% aller Gebäude stehen unter Denkmalschutz und erfüllen die Kriterien eines Baudenkmals. Voraussetzungen die nur sehr wenige Kapitalanlagen bieten und eine Investition in eine Denkmalimmobilie so interessant machen.

Detaillierte Begriffsdefinitionen zu denkmalgeschützten Immobilien finden Sie hier!
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Die Hesperidenhöfe in Berlin

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Eckdaten:
Sanierungskostenanteil:
67%
Wohneinheiten:
50 - 148 m²
Kaufpreise:
148.238,00 - 469.193,00 €
Fertigstellung:
Ende 2009
Joachim Bongard
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Die Hesperidenhöfe in Berlin

Malz aus Pankow

Seit 1874 wurde in Pankow Braumalz hergestellt. Die Mälzerei an der Mühlenstraße gehörte einst zum Imperium von Richard Roesicke (1845–1903), dem Eigentümer der Schultheiss Brauerei. Unter seiner Führung stieg Schultheiss zur größten Brauerei Deutschlands auf.

Roesicke hatte das Brauunternehmen 1864 von Jobst Schultheiss erworben. Er war Reichstagsabgeordneter, Sozialreformer und vor allem erfolgreicher Unternehmer. Um mit dem Wachstum seiner Bierproduktion Schritt zu halten, musste Roesicke immer neue Kapazitäten zur Herstellung von Braumalz schaffen. 1873 beauftragte er den Ratsmaurermeister Arthur Rohmer mit Planung und Errichtung einer Mälzerei. Im November des Jahres 1874 war es soweit. Die Tennenmälzerei in Pankow war fertig. Bis zum I. Weltkrieg wurden die Gebäude immer wieder ergänzt und umgebaut.

Eine Zeitenwende bedeutete der Neubau der pneumatischen Mälzerei auf den Fundamenten des ursprünglichen Tennenbauwerks. Das Zeitalter industrieller Bierherstellung war angebrochen. Von der Ursprungsmälzerei kündet heute noch ein kleiner Teil der alten Tenne und die Darren II und III. Die Wirren des II. Weltkrieges ließen die Mälzerei weitgehend unversehrt. Die Einstellung der Malzproduktion erfolgte im Jahre 1945. Bis 1989 wurden Teile des Gebäudeensembles als Lager genutzt. Heute hat trostlose Leere die Mälzerei im Griff.

Begünstigt von Berlins wirtschaftlichem Aufschwung und der wachsenden Beliebtheit Pankows als Wohnort, haben wir die Ehre für dieses einzigartige Monument aus Ziegelstein eine neue Ära einzuläuten.

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Kalkulierter Mietansatz:
8,00 € / m² und Monat

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