Kloster St. Raphael in Aachen
Geothermie: mehr Sicherheit, weniger Betriebskosten
- Unabhängig von Energie-Importen - hohe Zuverlässigkeit bei der Wärmeversorgung
- Unabhängigkeit von der Ölpreisentwicklung -
Kostensicherheit - Beitrag zum Klimaschutz durch massive Senkung der CO2-Emissionen
- Deutlich niedrigere Heizkosten
- Erhöhter Komfort durch unterstützende Kühlung
im Sommer
Geschichte kann man weiter denken. Sollte man auch, wenn man seine Verantwortung gegenüber der nächsten Generation ernst nimmt. Im Kloster St. Raphael in Soers sieht das so aus: Alle Neubauten erfüllen den KfWEffizienzhaus 70-Standard. Beheizt werden sämtliche Gebäude der Anlage mit Wärme aus 200 Metern Tiefe, gefördert von etwa 27 Erdwärmesonden. Damit investieren Sie in eine unabhängige, quasi unerschöpfliche Energiequelle. Denn Erdwärme sichert die Energieversorgung von morgen.
Das Angenehme mit dem Günstigen verbinden
In Verbindung mit moderner Fußbodenheizung erzeugt eine geothermische Anlage angenehme Wärme und reduziert auch die Heizkosten. Weil die Anlage ganz auf nachhaltige Nutzung ausgelegt ist, wird mit rund 50 Prozent niedrigeren Energiekosten gerechnet. Komfort bietet die Nutzung von Erdwärme auch im Sommer, wenn sie zur unterstützenden Kühlung der Gebäude eingesetzt wird.
Grüner wird’s nicht
D
Prinzip der Geothermie
ie zentrale Geothermie-Anlage für das Kloster St. Raphael senkt die CO2-Emissionen um ca. 50 Prozent (abhängig vom Strommix des Stromlieferanten). Das bedeutet: Die Gesamtanlage stößt ca. 200 bis 250 Tonnen CO2 im Jahr weniger aus als eine Anlage auf Basis eines Gaskessels. Zum Vergleich: Diese Reduzierung entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von etwa 100 Mittelklasse- Pkw mit einer Laufleistung von 15.000 Kilometern.
Und was ist nun Geothermie?
Geothermische Energie (zu deutsch: Erdwärme) ist die in Form von Wärme gespeicherte Energie unterhalb der Erdoberfläche. Dabei nimmt die Temperatur in der Tiefe kontinuierlich zu. Der Einfluss jahreszeitlicher Schwankungen der Lufttemperatur endet in etwa 10 - 15 Metern Tiefe. Hier herrschen in unseren Breiten bereits beinahe konstante Temperaturen, die in etwa der mittleren Jahrestemperatur der Luft entsprechen. Die häufigste Form der Erschließung stellen die Erdwärmesonden dar. In den Rohrschleifen der Sonden zirkuliert eine Sole-Flüssigkeit, die durch Wärmeaustausch mit dem Untergrund erwärmt wird. Etwa 75 Prozent der Wärmeenergie einer Sole-Wärmepumpe werden aus dem Untergrund geliefert.




